
Veröffentlichungen
Risto Kosonen:
Literature Review on Health and Productivity Factors in Kitchens
Untersuchungen
Veröffentlichte Untersuchungen zeigen deutlich, welche Gesundheitsrisiken mit dem Kochen verbunden sind.
Thiebaud (1995) legte dar, dass der durch gebratenes Schwein und Rind entstehende Dunst erbgutschädigend ist. Köche sind daher relativ hohen Konzentrationen von erbgutverändernden und krebserregenden Schwebstoffen ausgesetzt.
Vainiotalo (1993) führte an acht Arbeitsplätzen Messungen durch. Die Untersuchungen ergaben, dass Kochdünste gefährliche Komponenten enthalten. Außerdem wurde festgestellt, dass Küchenpersonal relativ hohen Konzentrationen von erbgutschädlichen Schwebstoffen ausgesetzt ist.
Obschon Zigarettenkonsum als häufigste Ursache von Lungenkrebs angesehen wird, erklärt dies nicht hinreichend die epidemiologischen Merkmale von Lungenkrebs bei asiatischen Frauen die selten Raucherinnen sind, jedoch relativ häufig an Lungenkrebs erkranken.
Ng (1993) ermittelte, dass über 97 % der Frauen in Singapur Nichtraucherinnen sind. Daher sind als mutmaßliche Quellen für Raumluftverschmutzung passives Rauchen und Kochen anzusehen. Bei dieser Untersuchung zeigte sich, dass ein höheres Auftreten von Atemwegsymptomen mit der allwöchentlichen Tätigkeit des Gaskochens verbunden sind. Außerdem fand man eine statistische Beziehung zwischen chronischem Husten, Auswurf und Atemlosigkeit bei Anstrengung.
Diese Untersuchungen stellen heraus, wie wichtig gut durchdachte Lüftungsanlagen in Küchen sind.